DURCHSTARTEN VON DER SCHULE
IN BERUF UND DUALES STUDIUM
Berufseinstiegscoaching an der
Gesamtschule Nettetal
Realschule Kaldenkirchen
Gesamtschule Brüggen

PLAN B

Beruf.Begegnung.Bildung
Wenn Unterricht auf Unternehmenspraxis trifft.

Schülerinnen und Schüler erhalten praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder. Gleichzeitig haben Unternehmen die Gelegenheit, junge Menschen frühzeitig kennenzulernen und ihnen die vielfältigen beruflichen Perspektiven in der Region näherzubringen.

Lernen mit Praxisbezug

Im Mittelpunkt von PLAN B stehen Unterrichtsmodule, die gemeinsam mit Schulen und regionalen Unternehmen entwickelt werden. Ausgangspunkt sind dabei immer die Lehrpläne und Lernziele der jeweiligen Unterrichtsfächer. Ob Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Technik oder Wirtschaft: Hinter vielen schulischen Inhalten verbergen sich konkrete Anwendungen im beruflichen Alltag. Wie werden mathematische Berechnungen in einem Produktionsbetrieb eingesetzt? Welche Rolle spielen chemische Prozesse in der Industrie? Wo begegnet uns Biologie im Gesundheitswesen? PLAN B macht diese Zusammenhänge sichtbar und ermöglicht Schülerinnen und Schülern, theoretisches Wissen auf praktische Fragestellungen anzuwenden. Dabei geht es nicht um klassische Berufsorientierung in Form von Unternehmenspräsentationen, sondern um eine inhaltliche Verbindung zwischen schulischer Bildung und betrieblicher Praxis.

Das neue Projekt-Team "Plan B": Kerstin Longerich und Christina von Eckartsberg-Becker

So funktioniert PLAN B

Warum lernen wir das eigentlich? Eine Frage, die sich viele Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schulzeit stellen. Oft bleibt unklar, welche Bedeutung das Wissen aus dem Unterricht für das spätere Berufsleben hat.

Genau hier setzt PLAN B – Beruf. Begegnung. Bildung. an. Das Projekt des Vereins baseL Nettetal e. V. verbindet schulische Lerninhalte mit konkreten Aufgabenstellungen aus der regionalen Unternehmenswelt. So wird deutlich, wo und wie das Wissen aus dem Unterricht im Berufsalltag eingesetzt wird.

Das Projekt basiert auf zwei zentralen Bausteinen:

Unterrichtsmodule – Fachwissen praktisch anwenden

Gemeinsam mit Lehrkräften und Kooperationsunternehmen entstehen Unterrichtseinheiten für die Klassen 9 bis 13.

Die Module orientieren sich an den schulischen Lehrplänen und greifen konkrete Themen aus dem Unterricht auf. Ergänzt werden diese durch praxisbezogene Aufgaben, Beispiele und Materialien aus den beteiligten Unternehmen.

Die Umsetzung erfolgt in der Regel innerhalb von zwei bis vier Unterrichtsstunden oder im Rahmen einer Projektwoche.

Für die Lehrkräfte werden die Module so vorbereitet und dokumentiert, dass sie sich möglichst unkompliziert in den Unterricht integrieren und auch langfristig nutzen lassen.

Workcamps – Zusammenhänge entdecken und vertiefen

Ergänzend zu den Unterrichtsmodulen finden drei thematische Workcamps statt, die sich mit den Bereichen Nachhaltigkeit, Gesundheit und Wirtschaft beschäftigen.

Hier setzen sich Schülerinnen und Schüler intensiver mit übergreifenden Fragestellungen auseinander, entwickeln eigene Lösungsansätze und lernen unterschiedliche Perspektiven aus der Unternehmenspraxis kennen.

Die Workcamps fördern neben fachlichen Kompetenzen insbesondere eigenständiges Denken, Teamarbeit und Problemlösung.

Gemeinsam mit regionalen Unternehmen

Praxiswissen weitergeben. Nachwuchs kennenlernen. Zukunft mitgestalten.

PLAN B lebt von der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen. Denn wer könnte besser vermitteln, wofür schulisches Wissen später gebraucht wird, als diejenigen, die täglich damit arbeiten?

Unsere Kooperationsunternehmen bringen ihre fachliche Expertise, reale Aufgabenstellungen und Erfahrungen aus dem Berufsalltag in das Projekt ein.

Dabei steht nicht die Präsentation einzelner Ausbildungsberufe im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, jungen Menschen anhand konkreter Beispiele zu zeigen, wie interessant, vielseitig und relevant die Arbeit in regionalen Unternehmen ist.

Was haben Unternehmen von einer Kooperation?

  • Frühzeitig sichtbar werden: Schülerinnen und Schüler lernen Unternehmen und Berufsfelder kennen, die sie bislang möglicherweise noch nicht in Betracht gezogen haben.

  • Interesse für die eigene Branche wecken: Durch praktische Aufgaben werden Tätigkeiten, Technologien und Arbeitsprozesse greifbar.

  • Potenzielle Nachwuchskräfte erreichen: Unternehmen kommen mit jungen Menschen in Kontakt, bevor diese sich für einen beruflichen Weg entscheiden.

  • Regionale Verantwortung übernehmen: Die Beteiligung stärkt die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bildung und unterstützt die Fachkräftesicherung vor Ort.

  • Wissen nachhaltig vermitteln: Einmal entwickelte Module können langfristig und auch über die Projektlaufzeit hinaus im Unterricht eingesetzt werden.

Wie können sich Unternehmen beteiligen?

Eine Kooperation muss weder aufwendig noch zeitintensiv sein.

Gemeinsam mit unserem Projektteam wird zunächst überlegt, welche Themen, Prozesse oder Fragestellungen aus dem Unternehmen einen sinnvollen Bezug zu schulischen Lerninhalten haben.

Das Projektteam übernimmt anschließend in Abstimmung mit den Lehrkräften die pädagogisch-didaktische Aufbereitung und entwickelt daraus ein geeignetes Unterrichtsmodul.

Unternehmen können sich beispielsweise durch fachliche Impulse, Praxisbeispiele, Aufgabenstellungen oder geeignete Materialien einbringen. Auch die Beteiligung an einem Workcamp ist möglich.

Sie möchten mit Ihrem Unternehmen Teil von PLAN B werden?

Wir freuen uns über Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen, die jungen Menschen Einblicke in ihre Arbeitswelt ermöglichen und gemeinsam mit uns Bildung praxisnäher gestalten möchten.

Sprechen Sie uns an! Wir stellen Ihnen PLAN B gerne persönlich vor und besprechen, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.

PLAN B – Netzwerkmanagement und operative Koordination: Christina von Eckartsberg-Becker

christina.becker(at)base-l.de

 

Ein Projekt für die Region – mit Perspektive

PLAN B wird zunächst gemeinsam mit der Städtischen Gesamtschule Nettetal und regionalen Kooperationsunternehmen umgesetzt.

Das Projekt ist auf einen langfristigen Nutzen ausgelegt: Die entwickelten Unterrichtsmodule und begleitenden Materialien werden dokumentiert, standardisiert und für eine spätere Nutzung durch weitere Schulen und Unternehmen aufbereitet.

Perspektivisch soll PLAN B auch in Geldern, Kevelaer und Straelen Anwendung finden. So entsteht ein übertragbares Bildungsangebot, das Schulen und Unternehmen auch über den ursprünglichen Projektzeitraum hinaus miteinander verbindet.

Förderung und Projektlaufzeit

PLAN B ist ein Projekt des Vereins baseL Nettetal e. V. und wird im Rahmen des europäischen LEADER-Programms in der Region Leistende Landschaft (Lei.La) gefördert.

Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Juli 2026 bis Dezember 2029.

Ziel ist es, ein nachhaltiges, praxisorientiertes Bildungsangebot zu entwickeln, das schulisches Lernen sinnvoll mit der regionalen Arbeitswelt verknüpft.

Fördermittelgeber:

Wir sind Partnerorganisation von:

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